Dominikanische Republik 2012

Schon zur Hälfte unserer Reise in die Dominikanische Republik meinte Herr Stäsche, dass ich doch sicher wieder einen Artikel über die Reise für den „MITTWISSER“ schreiben werde und fragte besorgt nach, ob ich denn auch genug an Superlativen zur Hand hätte, um diesen wunderbaren Urlaub beschreiben zu können.
Ich muss zugeben – selbst ganz begeistert von den Erlebnissen -, dass es mir dieses Mal besonders schwer fällt, alles Erlebte in Worte zu fassen.
Das fängt ja schon bei dem superlangen Flug an, der über zehn Stunden gedauert  hat und den wir, auch wegen der Vorfreude, problemfrei gemeistert haben. Kein Wunder bei der guten Bordverpflegung und der Möglichkeit mit eigenem Monitor am Sitzplatz sein eigenes Fernsehprogramm gestalten zu können oder auch Videospiele aufzurufen.
Beim Verlassen des Flugzeuges spürten wir nicht nur die angenehme sehr warme Temperatur, sondern auch einen kräftigen Wind, der uns die ganze Zeit begleiten sollte und die heißen Temperaturen durchaus erträglich machte.
So, jetzt kommt der erste Superlativ: das Hotel. Supergepflegter Garten mit lauter exotischen Pflanzen und jeder Menge großer Palmen unterschiedlicher Art.
Nächster Superlativ: die Zimmer. Himmelbetten. Riesig. Und immer war der kleine Kühlschrank gefüllt. Diesmal sogar umsonst.
Nächster Superlativ: die Poollandschaft. Mehrere Pools, in dem einen konnte man sogar zu einer Bar schwimmen und sich jederzeit mit (nächster Superlativ) wunderbaren alkoholfreien Drinks versorgen.
Ach so, auf dem Gelände waren natürlich mehrere Restaurants und Bars verteilt, damit ja keiner zu lange Wege hat.
Keine Frage, der Strand war natürlich wunderbar und sauber, jedes Krümelchen wurde aufgelesen, die Palmen ragten bis in`s Wasser und das war türkisblau und wunderschön warm. Genau wie im Bilderbuch. Wieder ein Superlativ.
Und unsere Ausflüge waren ebenso beeindruckend: Egal ob nur zum Einkaufen, oder in die Zigarrenfabrik, auf die berühmte „Bacardi“- Insel oder tief ins Landesinnere – alles war superinteressant  und wunderschön.  So ganz normale Ausflüge haben wir allerdings nicht gemacht, denn unsere hatten noch einen zusätzlichen Pfiff. So sind wir auf die Insel nicht einfach mit irgendeinem Boot gefahren, nein auf dem Hinweg durfte es schon ein großer Katamaran- Segler sein, mit Musik und Tanz.  Zurück ging `s dann mit einem wahnsinnig schnellen Speedboot, das aber schon erklommen sein wollte. Ein herrlicher Spaß. Die Insel selbst erfüllte alle Vorstellungen von zauberhafter karibischer Romantik, der Strand sogar noch ein wenig schöner als an unserem Hotel, und das will schon was heißen.
Was soll ich von unserem Ausflug in`s Landesinnere schon weiter schreiben: Super! Wieder kein normales Verkehrsmittel, sondern einen Allrad- LKW mussten wir für die teilweise kaum zu bezwingenden „Straßen“ nehmen. Aber so kamen wir auf irgendwelchen Pfaden  bis in entlegenste Kaffee- und Kakaoplantagen, sahen, wie Bananen, Mango, Avocado und Maracujas wirklich wachsen, konnten bei diesem mehr expeditionsartigen Ausflug sehen, wie die Bevölkerung auf dem Land wirklich wohnt, einige Mutige konnten sogar einen kleinen Reitausflug unternehmen und wir konnten immer wieder die üppige Vegetation und die wunderschönen Blicke auf die Landschaft genießen. Wirklich eine Tour der Superlative.
Natürlich haben wir, wie immer, nicht nur alles nur passiv genossen, sondern waren auch recht aktiv: MITTENDRIN sucht den Superstar! Fast wie im Fernsehen haben wir unsere Talente gezeigt und gemessen. In drei Runden, also richtig mit „ Recall“, haben wir unseren besten Sänger gesucht. Mit sehr knapper Mehrheit entschied sich die Jury für das kreative Auftreten von Marvin, der extra einen Rap- Song gedichtet hatte. Das war ein großer Spaß, den aber alle ernst genommen haben.
Auch in diesem Jahr konnten wir wieder stundenweise einen Tennisplatz für unsere sportlichen Aktivitäten nutzen, die meisten Mitreisenden aber bevorzugten die Sportart „Schwimmen“.
Na, und zuletzt gab es noch das Super-Superlativ: unser Besuch im nahegelegenen Tierpark. Papageien, Tiger und so weiter- na, das kennen wir schon.
Sich von einem ausgewachsenen Seelöwen küssen zu lassen aber ist schon etwas sehr Besonderes. Noch ausgefallener aber ist es, Delphine zu besuchen und auch noch mit ihnen zu schwimmen, wie es einige Mutige gewagt haben. Ein tolles Gefühl, sich von einem dieser intelligenten Wesen durchs Wasser ziehen zu lassen. Das war sicher der krönende Abschluß einer Superreise.

Einen Nachteil hatte diese wunderbare Reise, die uns allen garantiert noch sehr lange in allerbester Erinnerung bleiben wird, aber dann doch:  Sie ging leider irgendwann zu Ende. Sehr schwer bis unmöglich, einen noch besseren Urlaub zu erleben.

 

 

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